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Kampfpanzer Leopard

Im Herbst 1956 begann mit einem Forderungskatalog für den neuen Standardpanzer der Bundeswehr die erste Neuentwicklung nach 1945. Das Fahrzeug wurde nach ausgiebigen Tests „Leopard“ getauft und im Oktober 1963 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ab 1965 in Serie produziert, besaß der „Leo“ 1 eine vierköpfige Besatzung und einen Daimler-Benz-Motor als Antrieb. Bewaffnet mit einer 105 mm Zugrohrkanone stellte der Leopard 1 ein seiner Zeit entsprechend hervorragendes Fahrzeug dar. Um diesen Status zu erhalten, wurde er mehrfach optimiert. Diese Kampfwertsteigerungen umfassten vor allem Veränderungen am Turm, dem Funkgerät und der Feuerleitanlage. Die letzte Version, genannt Leopard 1 A5 blieb bis 2003 im Dienst.

Auch als Exportgut war der Leopard 1 ein großer Erfolg. 13 Nationen setzten und setzen ihn zum Teil heute noch ein.

Bereits 1970 wurde zwischen den USA und Deutschland mit einem Rüstungsprojekt zur Nachfolge des Leopard 1 begonnen. Daraus ging auf Seiten der Bundeswehr der ab 1979 ausgelieferte Leopard 2 A0 hervor. Ausgestattet mit einer 120 mm Glattrohrkanone und neuen Feuerleitrechnern verfügte er über hohe Feuerkraft.

Geschützt durch eine Verbundpanzerung und angetrieben durch einen 1500 PS Mehrstoffmotor war und ist der Leo 2 einer der besten Kampfpanzer der Welt (vegleichbar z.B. mit Abrams / Challenger 2 / Merkava Mk4). Dies zeigt sich auch an seinem kommerziellen Erfolg. Wie sein Vorgänger haben über ein Dutzend Länder den Leopard in ihren Arsenalen.
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