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Trix 16582 Spur N Preußische Güterzug-Schlepptenderlokomotive Gattung G 12 der K.P.E.V., Epoche I, digital

Trix · Spur N · Dampflok · Schlepptenderlok

 
Trix 16582 Gattung G 12
 

Trix 16582
Gattung G 12

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Beschreibung:

Güterzug-Dampflokomotive preußische Gattung G 12 (spätere Baureihe 58.10-21) der Königlich Preußischen Eisenbahnverwaltung (K.P.E.V.), Epoche I.

Ausführung mit Gasbeleuchtung und preußischem Tender pr. 3T 20. Betriebszustand kurz nach Auslieferung durch Borsig 1917. Lokomotive 10.282 im Auslieferungsbuch der A. Borsig-Werke, Berlin-Tegel.

Modell mit eingebautem Digital-Decoder zum Betrieb mit DCC, Selectrix und Selectrix 2. Motor mit Schwungmasse im Kessel. 5 Achsen über Kuppelstangen angetrieben. Haftreifen.

Lok und Tender überwiegend aus Metalldruckguss und kurzgekuppelt. Länge über Puffer 116 mm.

Einmalige Serie.
Daten & Details:

Hersteller:
Trix
Artikel-Nr.:
16582
EAN:
4028106165825
Spur:
N
Bahn-Gesellschaft:
KPEV
Epoche:
I
Stromsystem:
DC
Digital-Decoder
DCC, Selectrix und Selectrix 2
Schwungmasse:
Ja
Anzahl angetriebene Achsen
5
Haftreifen:
Ja
Länge über Puffer:
116 mm
Kupplung:
KK-Kulisse zwischen Lok u. Tender
Spitzenlicht:
2-Spitzenlicht mit Fahrtrichtung wechselnd
Lichtwechsel Farbe
weiß-weiß
LED Spitzenlicht
Ja
Vorbild (Land)
Deutschland
Erscheinungsdatum:
2018, KW 28
Hersteller-Preis:
349,99 €

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Spezial-Fett
Vorbild
Preußische Güterzug-Schlepptenderlokomotive Gattung G 12 der K.P.E.V., Epoche I

Schon bald nach Beginn des Ersten Weltkriegs erkannte das deutsche Kriegsministerium, dass die Vielzahl verschiedener Dampfloks nicht nur den kriegswichtigen Bahnbetrieb stark beeinträchtigte, sondern auch ihre Unterhaltung. Daher forderte das Kriegsministerium schon 1915 die Entwicklung einer leistungsstarken Einheitsgüterzuglok mit möglichst geringer Radsatzfahrmasse (16 t). Um schnell zu einem Abschluss zu gelangen, wurde eine Kommission gebildet, der neben den Vertretern der Eisenbahnen auch Militärs angehörten. Die preußischen Mitglieder setzten schließlich den Bau einer 1’E-Heißdampflok durch. Anfang 1917 erhielten die Borsigwerke den Auftrag, die Konstruktionsunterlagen für die neue Lok zu erstellen. In Anlehnung an eine 1’E-Lok für die Türkei entwickelte man binnen kürzester Zeit die neue „Einheitslok“. Die ersten Maschinen waren 1917 fertiggestellt und erhielten in Preußen, Württemberg und Baden die Bezeichnung G 12. In Sachsen wurden die G 12 als XIII H geführt. Mit einer Kesselhöhe von 3.000 mm, dem Belpaire-Hinterkessel und dem durchgehenden Barrenrahmen hatten die Maschinen mit den preußischen Lokbautraditionen nichts mehr gemein. Der niedrige Barrenrahmen ermöglichte nun im Gegensatz zum bisherigen Blechrahmen, die Feuerbüchse auf den Rahmen zu setzen und sie vor allem seitlich zu verbreitern. Erstmals konnte nun Rostfläche nicht nur durch Rostlänge sondern auch durch Rostbreite erzielt werden. Als weitere Neuerungen gab es Sicherheitsventile der Bauart Coale sowie die Ausrüstung mit einem einheitlichen Speisewasserreiniger. Allein 1.158 Maschinen wurden zwischen 1917 und 1921 für die Preußischen Staatsbahnen und später für die DRG von AEG, Borsig, Hanomag, Henschel, Krupp, Linke-Hofmann, Rheinmetall und Schichau gebaut. Weitere G 12 beschafften die Badischen, Württembergischen und Sächsischen Staatsbahnen. Im DRG-Umzeichnungsplan von 1925 mutierten die badischen G 12 zur DRG-Baureihe 58.2-3, die sächsischen G 12 (sä. XIII H) zur BR 58.4, die württembergischen G 12 zur BR 58.5 und die preußischen G 12 zur BR 58.10-21. Sie kamen in fast allen Reichsbahndirektionen zum Einsatz. Durch den Zweiten Weltkrieg verschlug es zahlreiche Maschinen ins Ausland, so u.a. nach Bulgarien, Österreich und Polen. Die bei der DB verbliebenen Exemplare wurden bis 1953 ausgemustert. Hingegen waren die Loks der DR noch auf längere Zeit unentbehrlich und liefen in der Ursprungsversion bis 1976 im Erzgebirge. Mehrere G 12 sind erhalten geblieben, darunter die betriebsfähige 58 311 der Ulmer Eisenbahnfreunde.

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